Verkehrsrecht

Zum Tätigkeitsgebiet Verkehrsrecht gehört zum einen die zivilrechtliche Unfallschadenregulierung nach einem Verkehrsunfall, d.h. die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen.

Versicherungen und Werkstätten behaupten zwar, dass über sie die Angelegenheit auch ohne Rechtsanwalt geregelt werden könne, in Wirklichkeit gehen Ihnen dabei jedoch fast immer aus Unkenntnis Ansprüche verloren. Zwar signalisieren die Versicherungen häufig sehr schnell, daß sie eintrittspflichtig sind, bei der Schadenshöhe wird dann jedoch versucht, die Ansprüche des Geschädigten zu kürzen. Deshalb sollten Sie nach einem Unfall zuerst anwaltlichen Rat suchen, bevor etwas veranlasst oder unterschrieben wird.

Wir prüfen, welche Ansprüche Ihnen zustehen (z.B. Reparaturkosten, Gutachterkosten, merkantiler Minderwert, Mietwagenkosten, Nutzungsausfall, Abschleppkosten, Schmerzensgeldansprüche, Erwerbsschaden, Haushaltsführungsschaden, Heilbehandlungskosten, Fahrkosten usw.) und nehmen sofort Kontakt mit der Versicherung des Gegners auf, um Ihre Ansprüche dort geltend zu machen. Unsere Zielsetzung im Rahmen der Unfallregulierung ist geprägt durch eine schnelle und angemessene Kompensation der eingetretenen Schäden, die in der weit überwiegenden Zahl der Fälle zügig und ohne Inanspruchnahme gerichtlicher Hilfe erreicht werden kann.

Bezüglich des Schadens, der reguliert wird, übernimmt die Versicherung des Unfallgegners die Anwaltskosten. Ihnen entstehen daher bei der Unfallschadenregulierung durch uns in diesem Fall keine Kosten.

Zum Tätigkeitsgebiet Verkehrsrecht gehört weiterhin das Verkehrsstrafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht. Wird Ihnen von der Polizei die Verletzung straßenrechtlicher Vorschriften vorgeworfen, so gilt: Machen Sie keinerlei Angaben zur Sache -nur zu Ihrer Person müssen Sie Auskunft erteilen- bevor Sie nicht mit uns gesprochen haben. Bedenken Sie, daß gerade im Bereich des Verkehrsstrafrechts - z. B. Vorwurf der Fahrerflucht, Trunkenheitsfahrt, Straßenverkehrsgefährdung, Nötigung - immer die häufig existensbedrohende Entziehung der Fahrerlaubnis droht. Aber auch im Bereich des Ordnungswidrigkeitenrechts - z. B. Vorwurf der Geschwindigkeitsüberschreitungen, Rotlichtverstöße, Abstandsverletzung, Überladung, Lenkzeitüberschreitung- drohen empfindliche Geldbußen und Fahrverbote.